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Apotheken-Tipp
Osteoporose muss nicht sein Täglich ein Glas Milch ist
schon ein guter Anfang. Warum? Eine calciumreiche Versorgung und Ernährung ist
wichtig für gesunde, starke Knochen. Die
Osteoporose ist eine schwere Erkrankung, die zu starken Schmerzen bis hin zur
Pflegebedürftigkeit führen kann. Behandlungsmöglichkeiten sind zwar vorhanden,
aber da sie in ihrer Wirkung begrenzt sind, ist die Vorbeugung von großer Bedeutung.
In Deutschland gibt es aktuell
circa 7,8 Millionen Osteoporosepatienten. Bei dieser Skeletterkrankung geraten
Knochenabbau und –neubildung aus dem Gleichgewicht. Faktoren wie zum Beispiel ein Nährstoffmangel oder eine hormonelle
Störung sind hierfür verantwortlich. Folgen: Die
Knochen sind nicht mehr so belastbar, was zu einer
erhöhten Knochenbrüchigkeit führt. Durch die Wirbelkörperverbiegung mit
zunehmendem Rundrücken werden auch andere Organe, beispielsweise die Lunge
belastet. Etwa jede dritte Frau erkrankt nach der Menopause (letzte
Regelblutung) an Osteoporose, jeder fünfte Mann über 55 Jahre ebenfalls.
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Diagnose
Tipp: Bei chronischen
Rückenschmerzen sollte man durch einen Arzt abklären lassen, ob man eventuell
unter Osteoporose leidet. Auch Menschen, die sehr stark an Körpergröße verlieren
oder einen Knochenbruch ohne Grund erleiden, müssen daraufhin untersucht
werden. Die Diagnose wird in erster Linie über eine Knochendichtemessung
gestellt. Die einzige wissenschaftlich anerkannte Methode ist die
DXA-Knochendichtemessung. Steht fest, dass man an Osteoporose erkrankt ist, muss die Behandlung mit Medikamenten erfolgen. Außerdem ist es
wichtig, das Normalgewicht anzustreben,
regelmäßig seine Muskeln zu trainieren und sich gesund, d.h. vor allem mit
ausreichend Kalzium und Vitamin D3, zu ernähren. Noch kurz zum Thema
Bewegung: Sie ist ein ganz entscheidender Teil der Osteoporose-Therapie,
aber auch der Vorbeugung. Bei jeder Bewegung üben nämlich die Muskeln einen
Reiz auf die Knochen aus, so dass der Knochenaufbau und der Muskelaufbau
aktiviert werden.
Vorbeugung
Die unzureichende
Knochenbildung in jungen Jahren ist eine häufige Ursache für Osteoporose im
Alter. Damit Knochen stabil aufgebaut werden, ist eine gute Kalziumversorgung
während der Kindheit und Jugend besonders wichtig. Auch
in der Schwangerschaft und Stillzeit besteht die Gefahr eines Kalziumdefizits,
denn das Baby nimmt sich zuerst, was es braucht.
Der tägliche Kalzium-Bedarf
liegt bei 1 200 bis 1 500 Milligramm. So enthalten 50 bis 60g Käse 400 mg
Kalzium, ein Glas Milch etwa 300 mg. Um
es auf den Punkt zu bringen: Wo immer möglich, sollten in der Küche
Milchprodukte Verwendung finden. Beispiele: ein Joghurtdressing für den Salat,
die Käsekruste auf dem Auflauf, die Käsewürfel zum Nachtisch oder das
Magermilchpulver in der Sauce. Menschen, die Milch nicht vertragen oder nicht
mögen, sollten eine Substitution mit Calciumpräparaten in Erwägung ziehen.
Ebenfalls unerlässlich für das Skelett ist Vitamin D3. Dieses ist in
Seefisch enthalten, man kann es aber ebenso in Form von Vitamintabletten
zuführen. Zu einer bewussten und bedarfsgerechten
Ernährung gehören aber auch: Vitamin K, Vitamin B12, Folsäure und Vitamin C.
Zink, Magnesium und Kupfer sind ebenfalls für den Knochenstoffwechsel nötig.
Lassen Sie sich fundiert beraten und werden Sie aktiv, wenn es darum geht, Ihre
Knochen stark zu machen.
Und noch ein Tipp: Werfen Sie auch einen Blick auf
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